Die Optiva Platform von Opticomm/Emcore bietet alle notwendigen Module für den Aufbau flexibelster Glasfaserübertragungsstrecken. Der Anwender kann sich das System so konfigurieren, dass sein Bedarf vollständig abgedeckt wird. Dazu steht eine große Anzahl von Sendern und Empfängern zur Verfügung, die auch kombiniert werden können.
Die außergewöhnliche Flexibilität bei der Konfiguration von Glasfaserübertragungsstrecken mit Optiva ergibt sich aus den folgenden Alternativen:
Freie Formatwahl:
Video:
• analog (FBAS), 8 oder 12 bit
• S-Video
• RGB/Komponenten
• SD-SDI
• HD-SDI
• 3G-SDI
• DVB-ASI
• DVI/HDMI
• VGA
Audio:
• analog stereo (Terminal Block oder MD25)
• Digital AES/EBU
• Mehrkanaligkeit bis zu 64 Kanäle pro Modul
Daten:
• 10/100baseT Ethernet
• Gb-Ethernet
• USB
• RS232
• RS422
• RS485 (2-Draht oder 4-Draht)
• GPI (offene Kontakte)
Auswahl der optischen Parameter:
Stecker:
• LC
• FC
• SC
• ST
Glasfaser:
• Singlemode
• Multimode
Distanz: 300 m…70 km
Optisches Budget: 5 dB…25 dB
Wellenlänge: 850 nm…1610 nm
Betriebsart: Simplex oder Duplex
Bauform:
• 19“ Rackeinbau (1 HE/6 Slots oder 3 HE/16 Slots)
• Tischgehäuse mit 1 oder 2 Slots
• Wandgehäuse mit 1 oder 2 Slots
Multiplexing:
Im Rahmen der verfügbaren Bandbreite auf einer Glasfaser, können Sendemodule im Time Division Multiplex (TDM) Verfahren miteinander kombiniert werden. Die Mischung der einzelnen zu übertragenden Signale ist dabei völlig unerheblich. Es werden dazu sogenannte Non-Optics-Module direkt neben einen optischen Sender oder Empfänger montiert.
Eine einzelnes Sendemodul, egal ob es zusätzliche TDM Signale enthält oder nicht, kann mittels optischem Multiplexing (CWDM = Coarse Wave Division Multiplexing) wiederum mit anderen Signalen kombiniert werden. Beim TDM-Verfahren erfolgt die Übertragung innerhalb einer Wellenlänge, beim CWDM-Verfahren auf bis zu sechzehn verschiedenen Wellenlängen pro Faser. Multiplexer werden ebenfalls als De-Multiplexer benutzt. Außerdem sind auch Add/Drop-Multiplexer lieferbar.